Letzte Änderung am 20.08.2007

Paddelwochenende in Bad Salzuflen

20. August 2007

Vom 17. bis zum 19. August, 8 Väter und 17 Kinder im Alter von 5 bis 17, aufgeteilt in 3er-Boote und 2er-Boote, auf Bega und Werre.

Anreise am Freitag im strömenden Regen zur Kanu-Station Bega in Bad Salzuflen / Schötmar, Aufbau der Zelte, Verstauen der Fressalien und Getränke im Kühlschrank, Vertilgen der mitgebrachten Verpflegung von Mama am Lagerfeuer.

Am Samstag gemeinsames Frühstück in den Räumen der Kanustation von RioNegro, danach Transfer der Gruppe und Boote nach Lieme mit dem Veranstalter und einigen eigenen Fahrzeugen, Einsatz der Boote nach einer ausführlichen Einweisung. Und dann geht es endlich los! Wir paddeln auf der Bega, einem kleine, landschaftlich reizvollen Flüsschen, mit recht starker Strömung. Es hat ja auch lange und ausgiebig genug geregnet. Der starke, teilweise bis zur Flussmitte reichenden Uferbewuchs läßt mitunter kaum Platz für die Boote. So kommt es unterwegs zu 4 Kenterungen. Aufgrund des tollen Wetters wird dies aber mit Humor genommen. Wir haben auch kaum Gepäck oder Verpflegung dabei, denn nach 10km erreichen wir die Kanustation für die Zwischenrast.

Danach haben einige der Muschis schon genug vom Paddeln und verweigern die Weiterfahrt. Also geht es nur noch mit 6 Booten weiter auf der Bega, die nach ca. 2 km zur Werre wird. Nach weiteren 10km erreichen wir das Ziel in Herford. Der zweite Teil der Strecke war zwar weniger aufregend, aber auch durchaus reizvoll. Der Rücktransfer geht recht problemlos. Das einige der Fahrer nach der Hälfte der Strecke aufgehört haben, erweist sich jetzt als Vorteil. Ruckzuck sind alle Teilnehmer und die am Morgen abgestellten Fahrzeuge wieder im Camp. Abends gibt es ein Lagerfeuer und ein üppiges Grillgelage ...

Am Sonntag gibt es wieder das tolle Frühstück vom Veranstalter und danach beginnt der Abbau des Lagers. Das traditionelle Fußballspiel Väter gegen Kinder muss leider ausfallen, was vor allem an der Konstitution einiger Väter liegt ...

Die Rückfahrt findet zwar wieder im strömenden Regen - und später sogar im Hagel - statt, aber für die eigentliche Tour war das Wetter ausgesprochen gnädig mit uns! Glück gehabt!